Lavendel (Lavandula) ist ein echter Klassiker in Gärten – geschätzt wegen seines angenehmen Dufts, seiner eleganten Blüten und seiner Nützlichkeit für Insekten. Ob als Beetpflanze, Topfpflanze oder kleine Hecke: Lavendel passt in jeden Gartenstil.

Beliebte Lavendelarten

Es gibt verschiedene Lavendelsorten mit jeweils eigenen Eigenschaften:

  • Lavandula angustifolia (Echter Lavendel): winterhart, kompakt, ideal für Beete und Töpfe. Beliebte Sorten: ‘Hidcote’, ‘Munstead’.
  • Lavandula x intermedia (Lavandin): eine Kreuzung mit breiterem Wuchs, längerer Blüte und starker Duftentwicklung.
  • Lavandula stoechas (Schopflavendel): auffällig mit den „Ohren“ auf den Blüten, wärmeliebend, weniger frosthart.
  • Lavandula dentata: gezacktes Laub, milder Duft, bestens geeignet für Topfkultur.

Warum Lavendel pflanzen?

  • Nützlingfreundlich: zieht Bienen und Schmetterlinge an.
  • Pflegeleicht: benötigt wenig Wasser und kommt mit magerem Boden zurecht.
  • Angenehmer Duft: beruhigend und ideal für Duftsäckchen oder Seifen.
  • Natürlicher Schutz: vertreibt Mücken und Motten.

Lavendel pflanzen – so geht’s

Wählen Sie einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Zu schwere Erde kann mit Sand oder Kies aufgelockert werden. Pflanzen Sie im Abstand von 30–40 cm. Auch im Topf gedeiht Lavendel gut – verwenden Sie dabei mediterrane Erde oder mischen Sie normale Erde mit Sand.

Lavendel pflegen

  • Rückschnitt: zweimal jährlich – ein leichter Formschnitt nach der Blüte (August/September) und ein stärkerer Rückschnitt im Frühling (März/April), ohne ins alte Holz zu schneiden.
  • Gießen: nur bei längerer Trockenheit.
  • Düngen: selten nötig – zu viel Dünger schwächt den Duft und macht die Pflanze anfällig.

Lavendel im Garten

Lavendel bringt mediterranes Flair in Ihren Garten oder auf den Balkon. Kombinieren Sie ihn mit Rosmarin, Salbei oder Ziergräsern – für ein natürliches, harmonisches Gesamtbild.